Abenteuer Alpinwanderweg für Kinder

Wir haben erstmals eine weiss-blau-weisse Familienwanderung unternommen: auf dem Gsürweg oberhalb Adelboden. Die Kinder waren herausgefordert – wie auch ich. Und am Schluss waren wir ganz schön stolz.

Der blaue Wegweiser gibt das Zeichen: Ab hier gilt es ernst. Die siebenjährige Zauberfee lässt die Heuschrecken, die sie auf dem Weg bis hierhin gefangen hat, frei und legt sich nochmals hin, ruht sich aus. Und der zehnjährige Zwergenkönig schaut ganz gespannt Richtung Gsür, freut sich darauf, was kommt. Wir haben uns zum Saisonabschluss den Weg durch den mächtigen Trichter mit seinen steinigen Furchen vorgenommen. Nun ist es soweit – es geht los.

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Eine kleine Pause vor dem Einstieg in den Alpinwanderweg. Im Hintergrund der Trichter des Gsürs.

Bereits seit einiger Zeit schon beschäftigt mich die Frage, ab wann Kinder auf Alpinwanderwege dürfen. Welches Risiko ist vertretbar? Was kann ich meinen Kindern zumuten? Nun ist das Wetter gut, ich kenne den Weg bereits, die Kinder sind durch eine lange Wandersaison gut vorbereitet und ausgerüstet –der Moment ist also gekommen.

Was es dazu braucht, dass Kinder einen Alpinwanderweg mit Erfolg meistern, schreibe ich in meinem aktuellen Post im Outdoorblog des Tages-Anzeigers.

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Die Kinder wandern hochkonzentriert. Während zwei Stunden kein Streit, keine Sticheleien.

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Vorsichtig passieren die Kinder schmale, abschüssige Stellen.