Dany, die Naturwanderin

Daniela Rommel

Dany und eine Erle am See

Stets bepackt mit Kamera, Fernglas und Bestimmungsbüchern geht’s meist schon früh morgens raus…

… genau dann, wenn die meisten von uns Wanderern noch beim Frühstück sitzen, die ersten Vögel bereits angefangen haben zu zwitschern und die Tautropfen noch an den Blättern hängen, bevor sie den ersten Sonnenstrahlen zum Opfer fallen.

Beim Wandern richtet sich meine Aufmerksamkeit vor allem auf die verborgenen und unscheinbaren Pflanzen und Tiere abseits des Weges. Meine Wanderkollegen brauchen viel Geduld, wenn ich mit dem Bestimmungsbuch neben einer mir unbekannten Pflanze auf dem Boden sitze oder versuche, den hübsch grünlich schillernden Käfer mit dem Makro einzufangen. Wenn es die Landschaft zulässt, ist mein Blick auch in die Ferne gerichtet, in der Hoffnung, beispielsweise in den Felswänden ein paar Steinböcke oder anderes Wild beobachten zu können.

Selbst an den unwirklichsten Orten und mit den widrigsten Wetterverhältnissen lässt sich mit ein wenig Aufmerksamkeit viel entdecken.


Daniela Rommel, 32, ist Projektleiterin bei den Schweizer Wanderwegen und verantwortlich für die Themen Bau und Unterhalt, Koexistenz Mountainbike – Wanderwege, Winterwanderwege und Schneeschuhrouten sowie für forstliche Themen.