Lara, die Wanderphilosophin

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Läreli uf dr Schynige Platte

Bereits aus chlyses Meiteli hani gmerkt, dass ds Wandere für mi nid eifach wandere isch. Es isch mi riesig Spiuplatz gsi – ä Ruum, wome gschenkt bechunnt, um dörfe z spinne und fantasiere. Hand in Hand mit der Natur. Ä vor Natur erschaffeni Plattform, um dr eigete Kreativität freie Louf z lah.

Chum bini hei cho vore Wanderig, hätti am liebschte grad aues umgsetzt, wo mir z Sinn cho isch.

Und das isch, mit fasch 30i, no hüt eso: Bim Wandere dänki über Gott und die Welt nache, due mit dä Lüt, wo mi begleite, über seelischi Vorgäng rede. Jawohl, seelischi Höhene und Tiefe, denn die beträffe üs aui im Läbä!

Mi interessierts wenig, wär wele Bruef het und wie viu är verdient. Wele Status wär wie erreicht het. Das het mr zwenig Fleisch am Chnoche.

Was mi interessiert isch: Wele Wäg hetmä gwählt, was isch uf dem Wäg Spannends oder Happigs passiert und was wird ufe witerä Wäg mitgno? Enand spannendi Frage z steuä, über sis eigete Verhautä chönne reflektiere u sogar über Tabuthemene dörfe rede, das tribt mi ah.

I kenne fasch kener Gränze, was Kommunikation betrifft – es fasziniert mi immer wieder ufs Nöie, was es usmacht, we me würklich über das cha rede, wo direkt usem Härzä chunnt. Es befreiends Gfühl! U we mes grad cha kombiniere, mit dr Freiheit ir Natur bire Wanderig, de isch das z Schönschte für mi.

Bärndütsch isch mini Muettersprach. Aber äs steckt no viu meh drhinger: S isch d Sprach us mim Härz, so chani mi am beschte usdrücke. Drum schrib ig die meischte Posts uf Bärndütsch.